Anordnungen für die Auseinandersetzung der Erbengemeinschaft: Gute und weniger gute

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[ 09.08.2014 ]

Gerhard Ruby - Portrait

Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby

Wenn sich die Bildung einer Erbengemeinschaft nicht verhindern lässt, sollten Sie Anordnungen treffen, die eine spätere Aufteilung des Nachlasses, die sogenannte Auseinandersetzung erleichtern. Als Gestaltungsmittel stehen Ihnen dafür insbesondere die Teilungsanordnung bzw. das Vorausvermächtnis und das Teilungsverbot zur Verfügung.

Teilungsanordnung
Mit einer Teilungsanordnung können Sie als Erblasser nicht nur bestimmen, wer Ihr Vermögen erhält, sondern auch festlegen, wie Ihre Erben dieses Vermögen untereinander aufzuteilen haben. Sie führt nach dem Tod aber oft zu Streitigkeiten wegen der Bewertung, so dass hier die Anordnung von Vorausvermächtnissen für die Erben vorzuziehen ist.

Teilungsverbot
Wollen Sie als Erblasser verhindern, dass ein Miterbe nach Eintritt des Erbfalls die Aufteilung des Nachlasses verlangen kann, können Sie durch Testament die Auseinandersetzung des Nachlasses oder einzelner Nachlassgegenstände ausschließen oder von der Einhaltung einer Kündigungsfrist abhängig machen. Über solche Teilungsverbote können sich die Miterben aber hinwegsetzen, wenn sie einig sind. 

Teilungsrichter
Auch eine Art Teilungsrichter kann eingesetzt werden, nämlich ein Dritter, der den Nachlass nach seinem billigen Ermessen teilt. Ist dieser Dritte gleichzeitig Testamentsvollstrecker ist dies die beste Lösung zur Streitvermeidung.

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