Anwaltshonorar: Der billige Anwalt kommt oft teurer

Anwaltshonorar. Erklärt von Erbrechtler Ruby

Niedriger Stundensatz kann teuer kommen

Vielen Mandanten ist gerade im Erbrecht der Anwalt zu teuer. Sie sind angesichts der hohen Werte, um die es geht, nicht bereit, die hohen gesetzlichen Gebühren nach dem RVG (Rechtsanwaltsvergütungsgesetz) zu bezahlen.

Bei Prozessen zwingend RVG

Die Gebühren nach dem RVG sind nur für Gerichtsverfahren als Untergrenze zwingend. In allen anderen Fällen kann das Honorar des Anwalts aber frei vereinbart werden.

150 bis 650 Euro die Stunde

Wird ein Stundenhonorar vereinbart, dürfte die absolute Untergrenze allgemein bei 150 Euro zuzüglich Umsatzsteuer liegen. Bei speziellen Erbrechtskenntnissen wird eine Untergrenze von 200 Euro angenommen. Die übliche Bandbreite liegt zwischen 200 Euro und 650 Euro, jeweils zuzüglich Umsatzsteuer. Wir nehmen derzeit ein Stundenhonorar von 190 oder 250 Euro (je nach den Umständen des Falles).

Trugschluss

Das Stundenhonorar scheint dabei für den Mandanten eine klare Größe mit sicherer Kalkulation zu sein. Ist es aber nicht. So wird ein im Erbrecht erfahrener Anwalt einen Testamentsentwurf  in relativ kurzer Zeit fertigen können, während ein Berufsanfänger hierfür ein Mehrfaches an Zeit benötigt. Das Gleiche gilt für Beratungsmandate. Es ist die pure Wahrheit, wenn ich hier davon berichte, dass immer wieder Mandanten zu uns kommen, die Monate oder Jahre von einem Kollegen beraten wurden und Tausende an Euros dafür bezahlten, das Problem aber immer noch nicht gelöst ist. Wenn wir dann im 90minütigen Erstberatungsgespräch die wirklichen Problempunkte aufzeigten, waren sie baff. Dies zeigt, dass der im Erbrecht unerfahrene Anwalt mit einem billigeren Stundensatzes dem Mandanten letztlich teuer zu stehen kommt.

Faire Lösung

Umgekehrt steht der erfahrene Erbrechtsspezialist vor dem Problem, dass in schwierigen Angelegenheiten und bei hohen Gegenstandswerten seinen speziellen Kenntnissen und dem oft hohen Haftungsrisiko durch ein Stundenhonorar nur unzureichend Rechnung getragen wird. Dies gilt vor allem dann, wenn der Anwalt bspw. bei Übergabeverträgen auf Vorkenntnisse und selbst entwickelte Muster zurückgreifen kann. Sie erlauben es ihm erlauben Einzelfälle schnell zu bearbeiten. In solchen Fällen bietet es sich an, eine Grundpauschale für das spezielle Anwalts-Know-How mit einer zusätzlichen Abrechnung nach Stunden zu kombinieren. Denkbar ist auch die Vereinbarung eines Festpreises.

 Ruby – Die Kanzlei für  Erbrecht – Wir helfen Ihnen – Überall in Deutschland – Tel. 07721 / 9930505

Wichtig: Auch wenn sich auf unserer Homepage vieles für Sie einfach darstellen mag, fehlt auch dem intelligentesten Laien der Gesamtüberblick im Erbrecht. Oft werden schwierigste Punkte, die scheinbar im Vordergrund stehen, verstanden, grundlegende andere Probleme, die für den konkreten Fall wirklich entscheidend sind, aber gar nicht gesehen. Wir empfehlen Ihnen daher, unsere günstige Erstberatung von bis zu 1,5 Stunden in Anspruch zu nehmen. Die Erstberatung kann persönlich, telefonisch, schriftlich oder per Mail erfolgen. Sie kostet nur 190 Euro plus Mehrwertsteuer (eventuell noch Postgebührenpauschale, also im Ergebnis 226,10 oder 249,90 Euro). Sparen Sie nicht am falschen Ort. Oft müssen die Erben später viele Jahre prozessieren und Zigtausende an Anwalts- und Gerichtskosten zahlen, nur weil der Erblasser die geringen Erstberatungskosten sparen wollte. Übrigens: Bei einer Erstberatung durch uns erhalten Sie Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung kostenlos.

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