Bemessungsgrundlage

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[ 14.10.2012 ]

Gerhard Ruby - Portrait

Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby

 

für die Erbschaftsteuer oder Schenkungsteuer ist die Bereicherung des Erben oder Beschenkten, soweit sie nicht steuerfrei gestellt ist. Unter Bereicherung ist der Wert des gesamten Vermögens, das dem Erben oder Beschenkten unentgeltlich zugeflossen ist, zu verstehen. Beim Erwerb von Todes wegen werden hiervon die Nachlassverbindlichkeiten abgezogen. Danach werden immer die Freibeträge (z.B. Ehegatte 500.000 Euro, Kind 400.000 Euro, Enkel 100.000 Euro, Bruder/Schwester/Nichte/ Neffe/alle anderen 20.000 Euro) abgezogen. Der sich dann ergebende Wert ist die Bemessungsgrundlage für die Erbschaftsteuer. Darauf wird dann der persönliche Steuersatz (z.B. 10 % auf 100.000 Euro beim Ehegatten oder Kindern) angewendet und die zu zahlende Steuer ermittelt (11.000 Euro).

 

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