Erben: Gewusst wie!

Erben: Gewusst wie! Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby

Erben: Gewusst wie!

Von der Erbengeneration ist oft die Rede. Kein Wunder: allein in diesem Jahrzehnt werden 15 Millionen Haushalte insgesamt gut 1,4 Billionen Euro erben. Das ist ein Fünftel dessen, was die Deutschen insgesamt besitzen.

Richtig vererben:

Die Erbfolge ist im Gesetz geregelt. Im Regelfall erben der Ehegatte die Hälfte und die Kinder die andere Hälfte zu gleichen Teilen. Das gilt aber nur, wenn kein Testament da ist. Ist ein Testament da, gilt dieses als letzter Wille. Für nichteheliche Lebensgefährten gibt es kein gesetzliches Erbrecht. Wer sein Vermögen einem Lebensgefährten vererben will, muss also unbedingt ein Testament errichten, sonst geht der Lebensgefährte leer aus. Ein Testament ist aber auch nötig, wenn man  das Erbe nach eigenen Vorstellungen aufteilen oder andere Erben einsetzen will, als diejejnigen, die das Gesetz vorsieht (nämlich wenn Freunde, Verein erben sollen).

Auch erben will gelernt sein:

Oft kommt es unter den Erben zum Streit. Hier kann man durch kluge Testamentsgestaltungen, wie z.B. die Anordnung einer Testamentsvollstreckung oder die Bestimmung eines Schiedsrichters oftmals segensreich wirken. Wenn eine Erbengemeinschaft bereits entstanden ist, kann die Mediation bei einem Fachanwalt die Auseinandersetzung der Erbengemeinschaft oft erleichtern. Bei der Auseinandersetzung sind wichtige Fragen zu klären: Wer zieht in das Haus? Wer fährt das Auto weiter? Wer übernimmt die Wertpapiere? Was ist die Münzsammlung wert?

Pflichtteilsrecht:

Gegen das Pflichtteilsrecht ist allerdings kein Kraut gewachsen. Kinder oder Ehegatten, die im Testament übergangen werden, können den halben Wert des gesetzlichen Erbes in Geld verlangen. Z.B. können die zwei Kinder bei einem Berliner Testament von der alleinerbenden Witwe insgesamt 1/4 des Nachlasswertes in Geld verlangen.

Der Staat erbt mit:

Das neue Erbschaftsteuerrecht benachteiligt Geschwister, Nichten, Neffen, Freunde und Lebensgefährten beim Erben und Vererben. Ansonsten werden die Freibeträge ab 1.1.2009 kräftig angehoben, z.B. für jedes Kind auf 400.000 Euro und für jedes Enkelkind auf 200.000 Euro.

Schenken statt vererben:

Den Staat kann umgehen, wer sein Vermögen schon vor seinem Tod verteilt. Allerdings muss man auch hierbei geschickt vorgehen, denn auch bei Schenkungen ist das Finanzamt mit von der Partie. Beim Testieren und Steuern sparen ist der Besuch beim Fachanwalt für Erbrecht unentbehrlich, aber erschwinglich: Eine Erstberatung kostet 190 Euro plus MwSt. und sind eine gute Investition, die (zig)tausende Euro sparen kann.

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Wichtig: Auch wenn sich auf unserer Homepage vieles für Sie einfach darstellen mag, fehlt auch dem intelligentesten Laien der Gesamtüberblick im Erbrecht. Oft werden schwierigste Punkte, die scheinbar im Vordergrund stehen, verstanden, grundlegende andere Probleme, die für den konkreten Fall wirklich entscheidend sind, aber gar nicht gesehen. Wir empfehlen Ihnen daher, unsere günstige Erstberatung von bis zu 1,5 Stunden in Anspruch zu nehmen. Die Erstberatung kann persönlich, telefonisch, schriftlich oder per Mail erfolgen. Sie kostet nur 190 Euro plus Mehrwertsteuer (eventuell noch Postgebührenpauschale, also im Ergebnis 226,10 oder 249,90 Euro). Sparen Sie nicht am falschen Ort. Oft müssen die Erben später viele Jahre prozessieren und Zigtausende an Anwalts- und Gerichtskosten zahlen, nur weil der Erblasser die geringen Erstberatungskosten sparen wollte. Übrigens: Bei einer Erstberatung durch uns erhalten Sie Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung kostenlos.

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