Erbquote

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[ 06.10.2010 ]

Gerhard Ruby - Portrait

Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby

Entsteht eine Erbengemeinschaft sind die Miterben mit einer Quote an der Erbengemeinschaft bzw. am Nachlass beteiligt. Der Erbschaftsteuer wird der quotale Reinwert des Nachlasses zugrunde gelegt. Aus diesem Wert berechnet sich die Erbschaftsteuer. Dies zeigt, dass die Erbschaftsteuer eine Erbanfallsteuer ist. Entscheidend ist, was dem Erben mit dem Tod anfiel, nicht was er letztlich bei der Erbteilung bekommt.

Beispiel: A und B sind Miterben zu je 1/2 und erben ein Haus im Wert von 280.000 Euro und Geldvermögen von 220.000 Euro. Für die Erbschaftsteuer wird davon ausgegangen, dass jeder 250.000 Euro geerbt hat. Daran ändert auch nichts, dass sich A und B bei der Teilung dahingehend geeinigt haben, dass A das Haus und B das Geldvermögen in Höhe von 220.000 Euro erhält.

Für Experten: § 39 Abs. 2 Nr. 2 AO

 

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