Freigrenzen sind bei der Steuer schlechter als Freibeträge

Druckansicht öffnen 

[ 29.06.2010 ]

Gerhard Ruby - Portrait

Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby

 

Freigrenzen sind nicht so vorteilhaft wie > Freibeträge. Werden die Freigrenzen nicht eingehalten, greift die Besteuerung auf den gesamten Betrag durch. So sind Gelegenheitsgeschenke, die innerhalb der Grenze des Üblichen bleiben, steuerfrei (§ 13 Abs. 1 Nr. 14 ErbStG). Das FG Hessen hat entschieden (ZEV 2006, 88), dass eine

  • Geldzuwendung von der Mutter an die Tochter in Höhe von rund 36.500 Euro für den Kauf eines Pkw
  •  und von 40.000 Euro für die Instandsetzung von Haus und Garten

die Grenze des Üblichen überschreite. Selbst wenn man 20.000 Euro als Üblichkeitsgrenze annähme, wären die gesamten 76.500 Euro zu versteuern (ohne Abzug der Üblichkeitsgrenze von 20.000 Euro).

 

Erbrechtkanzlei Ruby – Wir machen nur Erbrecht – Wir helfen Ihnen – Überall in Deutschland – Tel. 07721 / 9930505

Wichtig: Auch wenn sich auf unserer Homepage vieles für Sie einfach darstellen mag, fehlt auch dem intelligentesten Laien der Gesamtüberblick im Erbrecht. Oft werden schwierigste Punkte, die scheinbar im Vordergrund stehen, verstanden, grundlegende andere Probleme, die für den konkreten Fall wirklich entscheidend sind, aber gar nicht gesehen. Wir empfehlen Ihnen daher, unsere günstige Erstberatung von bis zu 1,5 Stunden in Anspruch zu nehmen. Die Erstberatung kann persönlich, telefonisch, schriftlich oder per Mail erfolgen. Sie kostet nur 190 Euro plus Mehrwertsteuer (eventuell noch Postgebührenpauschale, also im Ergebnis 226,10 oder 249,90 Euro). Sparen Sie nicht am falschen Ort. Oft müssen die Erben später viele Jahre prozessieren und Zigtausende an Anwalts- und Gerichtskosten zahlen, nur weil der Erblasser die geringen Erstberatungskosten sparen wollte. Übrigens: Bei einer Erstberatung durch uns erhalten Sie Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung kostenlos.

Menü