Gemischte Schenkung

Druckansicht öffnen 

[ 07.10.2010 ]

Gerhard Ruby - Portrait

Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby

 

Die Finanzverwaltung hat die Grundsätze zur Besteuerung der gemischten Schenkung für Vorgänge nach dem 31.12. 2008 aufgegeben (Ländererlasse vom 20.5.2011 und 19.8.2011 zur Behandlung der gemischten Schenkungen sowie der Schenkung unter Auflage).

Für den Zeitraum davor gilt bzw. galt: Stehen sich bei einem gegenseitigen Vertrag Leistung und Gegenleistung dergestalt gegenüber, dass ein offensichtliches Missverhältnis vorliegt und somit von einem angemessenen Entgelt nicht mehr ausgegangen werden kann, liegt ein teilentgeltliches Geschäft vor, das als gemischte Schenkung bezeichnet wird. Es setzt sich aus zwei Teilen zusammen: einem entgeltlichen Teil und einem unentgeltlichen Teil. Der unentgeltliche Teil ist steuerbar und unterliegt der Schenkungsteuer.

Die Bemessungsgrundlage für die Schenkungsteuer bei einer gemischten Schenkung wird nach folgender Formel errechnet:

Steuerwert der freigebigen Zuwendung = Steuerwert der Leistung / Verkehrswert der Leistung x (Verkehrswert der Bereicherung = Leistung ./. Gegenleistung)

 

Erbrechtkanzlei Ruby – Wir machen nur Erbrecht – Wir helfen Ihnen – Überall in Deutschland – Tel. 07721 / 9930505

Wichtig: Auch wenn sich auf unserer Homepage vieles für Sie einfach darstellen mag, fehlt auch dem intelligentesten Laien der Gesamtüberblick im Erbrecht. Oft werden schwierigste Punkte, die scheinbar im Vordergrund stehen, verstanden, grundlegende andere Probleme, die für den konkreten Fall wirklich entscheidend sind, aber gar nicht gesehen. Wir empfehlen Ihnen daher, unsere günstige Erstberatung von bis zu 1,5 Stunden in Anspruch zu nehmen. Die Erstberatung kann persönlich, telefonisch, schriftlich oder per Mail erfolgen. Sie kostet nur 190 Euro plus Mehrwertsteuer (eventuell noch Postgebührenpauschale, also im Ergebnis 226,10 oder 249,90 Euro). Sparen Sie nicht am falschen Ort. Oft müssen die Erben später viele Jahre prozessieren und Zigtausende an Anwalts- und Gerichtskosten zahlen, nur weil der Erblasser die geringen Erstberatungskosten sparen wollte. Übrigens: Bei einer Erstberatung durch uns erhalten Sie Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung kostenlos.

Menü