Gerichtliche Betreuung oder Vorsorgevollmacht?

Gerichtliche Betreuung oder Vorsorgevollmacht? Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby

Gerichtliche Betreuung oder Vorsorgevollmacht?

Wenn jemand einen Schlaganfall erleidet, in ein Koma verfällt oder aus sonstigen Gründen seine eigenen Angelegenheiten nicht mehr selbst besorgen kann, wird grundsätzlich ein gerichtliches Betreuungsverfahren eingeleitet, dass in der Regel damit endet, dass der Betroffene eine gerichtlich bestellte Betreuerin oder Betreuer erhält. Der Betreuer muss dann beispielsweise jährlich Rechnung legen, wie er das Vermögen des Betroffenen verwaltet. Das Betreuungsgericht (Amtsgericht oder in Württemberg Notariat) erhält dann Einblick in die Vermögensverhältnisse der Familie.

Wer dies nicht möchte, kann diese durch eine Vorsorgevollmacht vermeiden, in der er z.B. den Ehegatten oder die Kinder zu Bevollmächtigten einsetzt.

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