Junge Eheleute: Brauchen wir ein Testament?

Gerhard Ruby - Portrait

Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby

 

Frage: Brauchen wir ein Testament. Wir sind seit zwei Jahren verheiratet

  • und haben kein Kind?
  • haben ein Kind ?

Antwort: Ein Testament mit gegenseitiger Alleinerbeneinsetzung ist auf jeden Fall anzuraten.

  • Wenn Sie kein Kind haben, würden ohne gegenseitige Alleinerbeneinsetzung die Eltern (ersatzweise die Geschwister) des Erstversterbenen miterben. Das kann bei einem Unfall zu den schlimmen Folgen einer Erbengemeinschaft führen.
  • Wenn Sie ein oder mehrere Kinder haben, ist eine gegenseitige Alleinerbeneinsetzung auch sinnvoll, weil sie zum einen nicht wissen, wie sich die Kinder später entwickeln. In der Erbengemeinschaft können Sie später dem überlebenden Ehegatten größte Probleme bereiten. Wird der überlebende Ehegatte Alleinerbe ist die Erbengemeinschaft vermieden und die Kinder haben allenfalls Pflichtteilsansprüche, die im Regelfall nicht geltend gemacht werden. Für den gemeinsamen Tod sollte eine Regelung getroffen werden, wer Vormund der Kinder sein soll.

Tipp: Wenden Sie sich an uns, damit ein Testament errichtet wird, das alle wichtigen Aspekte berücksichtigt. Die Anwälte unserer Kanzlei haben zusammen Tausende von Testamenten in vielen Jahren entworfen und verfügen als Erbrechtspraktiker über langjährige Erfahrung als Erbrechtsexperten.

Erbrechtkanzlei Ruby – Wir machen nur Erbrecht – Wir helfen Ihnen – Überall in Deutschland – Tel. 07721 / 9930505

Wichtig: Auch wenn sich auf unserer Homepage vieles für Sie einfach darstellen mag, fehlt auch dem intelligentesten Laien der Gesamtüberblick im Erbrecht. Oft werden schwierigste Punkte, die scheinbar im Vordergrund stehen, verstanden, grundlegende andere Probleme, die für den konkreten Fall wirklich entscheidend sind, aber gar nicht gesehen. Wir empfehlen Ihnen daher, unsere günstige Erstberatung von bis zu 1,5 Stunden in Anspruch zu nehmen. Die Erstberatung kann persönlich, telefonisch, schriftlich oder per Mail erfolgen. Sie kostet nur 190 Euro plus Mehrwertsteuer (eventuell noch Postgebührenpauschale, also im Ergebnis 226,10 oder 249,90 Euro). Sparen Sie nicht am falschen Ort. Oft müssen die Erben später viele Jahre prozessieren und Zigtausende an Anwalts- und Gerichtskosten zahlen, nur weil der Erblasser die geringen Erstberatungskosten sparen wollte. Übrigens: Bei einer Erstberatung durch uns erhalten Sie Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung kostenlos.

Menü