Wichtige Juristische Fachbegriffe von A bis Z

Gerhard Ruby - Portrait

Erklärt von Fachanwalt für Erbrecht Gerhard Ruby, Villingen, Rottweil, Radolfzell, Konstanz

  • Absolute Rechte wirken gegenüber jedermann
  • Anspruch ist das Recht, von einem anderen ein Tun oder Unterlassen zu fordern
  • Dingliche Ansprüche sind Ausfluss eines absoluten Rechts, z.B. der Herausgabeanspruch aus Eigentum
  • Früchte sind die wirtschaftlichen Erträge eines Gegenstandes
  • Gestaltungsrechte gewähren dem Berechtigten die Rechtsmacht, durch einseitiges Handeln eine Rechtsänderung herbeizuführen, z.B. Anfechtungsrecht, Kündigungsrecht, Rücktrittsrecht, Aufrechnung
  • Herrschaftsrechte geben dem Berechtigten die unmittelbare Herrschaft über ein Rechtsobjekt (Person, Sache, geistiges Erzeugnis) wie z.B. Sachenrechte, Familienrechte, Urheberrechte
  • Höchstpersönliche Rechte sind von der Person des Berechtigten nicht lösbar, also unveräußerlich und unverererblich, z.B. Familienrechte, persönliche Dienstbarkeiten
  • Immaterielle Güterrechte sind Rechte an unkörperlichen Gegenständen, z.B. Urheber- und Erfinderrechte
  • persönliche Ansprüche entspringen einem relativen Recht, insbesondere einem Schuldverhältnis
  • Persönlichkeitsrechte sind die Rechte an einem verselbstständigten Teil der eigenen Persönlichkeit, z.B. des Recht am Namen oder am eigenen Bild
  • Privatrecht sind diejenigen Rechtsregeln, nach denen sich die Rechtsverhältnisse ordnen, in denen die Menschen sich als Privatpersonen begegnen, also das Vermögensrecht, das Familienrecht und das Erbrecht.
  • Rechtsfähigkeit ist die von der Rechtsordnung verliehene Fähigkeit Träger von Rechten und Verbindlichkeiten zu sein
  • relative Rechte wirken nur gegen bestimmte Personen
  • Rechte an Güterinbegriffen sind Rechte an Gesamtheiten als einem Sondervermögen, z.B. Erbrecht
  • Sachenrechte sind Rechte an körperlichen Gegenständen, z.B. Eigentum, Nießbrauch, Pfandrecht

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