Konfiskatorische Wirkung der Erbschaftsteuer verfassungswidrig

Konfiskatorische Wirkung der Erbschaftsteuer

Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby

Die Erbst darf keine konfiskatorische Wirkung haben, was nicht der Fall ist, wenn weniger als 50 % des erworbenen Vermögens als Steuer abgeführt werden müssen (BVerfG v. 22.6.1995)

Aus diesem Grund sind die Erbschaftsteuersätze im ErbStG so gefasst, dass sie alle unter 50 Prozent liegen. Bei Erwerben von über 13 Mio. Euro wert fällt in der Erbschaftsteuerklasse III (nicht verwandte Erben) eine Erbschaftsteuer von 50 Prozent an. Da auch nicht Verwandten ein Freibetrag von 20.000 Euro gewährt wird, wird nur das darüber liegende Vermögen ab 13 Mio. mit 50 % besteuert, so dass der effektive Steuersatz unter 50 % liegt.

Erbrechtkanzlei Ruby – Wir machen nur Erbrecht – Wir helfen Ihnen – Überall in Deutschland – Tel. 07721 / 9930505

Wichtig: Auch wenn sich auf unserer Homepage vieles für Sie einfach darstellen mag, fehlt auch dem intelligentesten Laien der Gesamtüberblick im Erbrecht. Oft werden schwierigste Punkte, die scheinbar im Vordergrund stehen, verstanden, grundlegende andere Probleme, die für den konkreten Fall wirklich entscheidend sind, aber gar nicht gesehen. Wir empfehlen Ihnen daher, unsere günstige Erstberatung von bis zu 1,5 Stunden in Anspruch zu nehmen. Die Erstberatung kann persönlich, telefonisch, schriftlich oder per Mail erfolgen. Sie kostet nur 190 Euro plus Mehrwertsteuer (eventuell noch Postgebührenpauschale, also im Ergebnis 226,10 oder 249,90 Euro). Sparen Sie nicht am falschen Ort. Oft müssen die Erben später viele Jahre prozessieren und Zigtausende an Anwalts- und Gerichtskosten zahlen, nur weil der Erblasser die geringen Erstberatungskosten sparen wollte. Übrigens: Bei einer Erstberatung durch uns erhalten Sie Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung kostenlos.

Menü