Lachende Erben: Von der Antike bis Heinz Rühmann

Gerhard Ruby - Portrait

Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby, Fachanwalt für Erbrecht in Villingen-Schwenningen, Baden-Württemberg

Lachende Erben

  • Die Wendung vom „Lachenden Erben“ ist  eine verkürzte Übersetzung aus dem Lateinischen: „Heredis fletus sub persona risus est.“ (Sententiae H19) Zu deutsch:“Das Weinen des Erben ist unter der Maske ein Lachen“.  Diese Sentenz stammt von Publilius Syrus (falsch auch Publius Syrius; Vorname und Lebensdaten unbekannt). Syrus war ein römischer Mimen-Autor im 1. vorchristlichen Jahrhundert. Er war ein freigelassener Sklave, der mit seinen literarischen Mimen, in denen er auch selbst als Schauspieler auftrat, großen Erfolg in den Städten Italiens hatte. Die Mimen des Publilius Syrus sind allesamt verloren. Seine Nachwirkung geht zurück auf eine Sammlung seiner Sprüche, die Sententiae. Diese wurden bald Schullektüre und waren bis in die Spätantike weit verbreitet. Es handelt sich um etwa 700 Einzeiler, alphabetisch geordnet, mit moralischen Lebensweisheiten. Vor allem im Humanismus waren die Sententiae beliebte Lektüre; das belegen zahlreiche Ausgaben zu dieser Zeit.
  • Lachende Erben ist eine deutsche Filmkomödie mit Heinz Rühmann aus dem Jahr 1932, in der er sein Erbe nur antreten darf, wenn er vier Wochen lang keinen Tropfen Rheinwein trinkt. Er widersteht nicht, betrinkt sich mit Lizzi Waldmüller („Du hast Glück bei den Frau’n, Bel Ami!“) und bekommt sein Erbe trotzdem. Hier ein Ausschnitt aus youtube https://www.youtube.com/watch?v=wYhiJsSyI9M

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