Pflegetagebuch hilft bei Erbstreit

Gerhard Ruby - Portrait

Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby

Pflegetagebuch hilft bei Erbstreit

Mit dem neuen Erbrecht ab 1.1.2010 werden pflegende Kinder bessergestellt. Sie führen aber besser ein «Pflegetagebuch», um ihre Hilfeleistung in einem Erbrechtsstreit nachweisen zu können.

Das rät das Deutsche Forum für Erbrecht in Gestalt von Gerhard Ruby, dem baden-württembergischen Leiter. Saubermachen, Mittagessen kochen, einkaufen und die Pflege selbst sollten Kinder darin exakt dokumentieren. Auch Datum und Uhrzeit gehören hinein – und die gepflegte Person muss gegenzeichnen. Nur das bringe Rechtssicherheit, auch wenn der Aufwand hoch und das Vorgehen sehr bürokratisch ist.

Denn sollte etwa Schwester oder Bruder des Pflegenden die erbrachte Leistung in Zweifel ziehen, zählen schriftliche Nachweise. Hintergrund ist, dass Pflegeleistungen beim Verteilen des Erbes ab 2010 häufiger berücksichtigt werden. Bislang war das nur der Fall, wenn pflegende Kinder Einbußen beim Einkommen hatten, weil sie im Beruf kürzertraten. Diese Voraussetzung wurde aus dem Gesetz gestrichen.

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Wichtig: Auch wenn sich auf unserer Homepage vieles für Sie einfach darstellen mag, fehlt auch dem intelligentesten Laien der Gesamtüberblick im Erbrecht. Oft werden schwierigste Punkte, die scheinbar im Vordergrund stehen, verstanden, grundlegende andere Probleme, die für den konkreten Fall wirklich entscheidend sind, aber gar nicht gesehen. Wir empfehlen Ihnen daher, unsere günstige Erstberatung von bis zu 1,5 Stunden in Anspruch zu nehmen. Die Erstberatung kann persönlich, telefonisch, schriftlich oder per Mail erfolgen. Sie kostet nur 190 Euro plus Mehrwertsteuer (eventuell noch Postgebührenpauschale, also im Ergebnis 226,10 oder 249,90 Euro). Sparen Sie nicht am falschen Ort. Oft müssen die Erben später viele Jahre prozessieren und Zigtausende an Anwalts- und Gerichtskosten zahlen, nur weil der Erblasser die geringen Erstberatungskosten sparen wollte. Übrigens: Bei einer Erstberatung durch uns erhalten Sie Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung kostenlos.

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