Pflichtteilsentzug bei Schlägen ins Gesicht und Stinkefinger

GerhardRuby 2017

Pflichtteilsentzug bei Schlägen in Gesicht und Stinkefinger erklärt von Erbrechtler Gerhard Ruby.

Pflichtteilsentzug

Das OLG Saarbrücken ErbR 2017, 98 hat in folgendem Fall eine wirksame Pflichtteilsentziehung bejaht: Die Tochter hatte ihren Vater, der sie an ihre Verantwortung für ihre minderjährigen Kinder erinnerte, mehrfach mit der Hand ins Gesicht geschlagen. Sie zeigte ihm zudem den gestreckten Mittelfinger und bleidigte ihn verbal. Selbst aus der Sicht eines noch so verständnisvollen Vaters sei eine körperliche und verbale Attacke der hier in Rede stehenden Art nicht hinnehmbar, und der Erblasser habe ein legitimes und überwiegendes Interesse daran gehabt, frei zu Gunsten seiner anderen Abkömmlinge, insb. auch der damals von ihrer Mutter zurückgelassenen Enkelkinder zu testieren und sein Vermögen in vollem Umfang diesen zuzuwenden.

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