BGB § 2106 Eintritt der Nacherbfolge

Gerhard Ruby - Portrait

Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby

1. Wann fällt die Nacherbschaft dem Nacherben an, wenn der Erblasser hierzu nichts bestimmt hat?

Beim Tode des Vorerben.

§ 2106 BGB  Eintritt der Nacherbfolge
   (1) Hat der Erblasser einen Nacherben eingesetzt, ohne den Zeitpunkt oder das Ereignis zu bestimmen, mit dem die Nacherbfolge eintreten soll, so fällt die Erbschaft dem Nacherben mit dem Tode des Vorerben an.
   (2) Ist die Einsetzung einer noch nicht gezeugten Person als Erbe nach § 2101 Abs. 1 als Nacherbeinsetzung anzusehen, so fällt die Erbschaft dem Nacherben mit dessen Geburt an. Im Falle des § 2101 Abs. 2 tritt der Anfall mit der Entstehung der juristischen Person ein.

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