Ruby: Letzten Willen nicht dem Zufall überlassen

Schwarzwälder Bote vom 26.10.2017

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Richtig Erben und Vererben

VS-Villingen. Die Erbrechtsakademie Ruby startete in Kooperation mit dem Bildungszen­trum Villingen eine Vortragsreihe zum Thema „Richtig erben und vererben“. Der Eröffnungsvortrag mit Gerhard Ruby beschäftigte sich mit dem Testament, der Vorsorgevollmacht und der Patientenverfügung. Er referierte vor 60 Teilnehmern mit vielen Beispielen aus seiner langjährigen Praxis.

Machen Sie ein Testament

Seine Antwort auf die Eingangsfrage, ob ein Testament notwendig ist, lautete: „Wenn Sie selbst bestimmen wollen, was nach ihrem Tod mit ihren materiellen Gütern geschieht und wie die Erben damit verfahren sollen, dann müssen Sie ein Testament machen.“ Ohne Testament tritt die gesetzliche Erbfolge in Kraft, die im Bürgerlichen Gesetzbuch geregelt ist.

Erbschleicherei

Auffällig nannte er die Zunahme von Erbschleicherei, die viele Gründe hat. Laut Ruby ist durch hohe Freibeträge für Verwandte die Erbschaftsteuer in Deutschland gut geregelt.

Berliner Testament

Mit dem sogenannten Berliner Testament gibt es viele Möglichkeiten der Ausgestaltung. Einige formale Dinge müssen beachtet werden. Es kann handschriftlich sein und benötigt Unterschrift, Ort und Datum. Sinnvoll ist immer eine fachliche Beratung, da der letzte Wille, wie die staunenden Zuhörer erfuhren, eine Menge Fallstricke beinhalten kann, die man entschärfen oder vermeiden kann. Eine Testamentshinterlegung sollte sicherheitshalber aus vielerlei Gründen erfolgen.

Vorsorgevollmacht oder Betreuungsverfügung

Die Vorsorgevollmacht ist beliebt, da sie den Betreffenden im Pflegefall absichert. Auch dazu sind einige Überlegungen im Voraus notwendig. Die Person, die betreut, übernimmt die Rechtsgeschäfte im Namen des zu Betreuenden. Dafür sollten auch zusätzlich Bankvollmachten vorhanden sein. Wichtig sei zu überlegen, ob der Betreuer rein privat betreut, oder ob es besser sei, wenn er der Aufsicht des Amtsgerichts unterliegt. Dies verhindere Missbrauch und und sei vielleicht mit Blick auf weitere Erben sinnvoll.

Patientenverfügung

Der Wille des Patienten regelt in der Patientenverfügung, was im Krankheitsfalle von Arzt- und Familienseite passieren soll.

Weitere Vorträge folgen

Weitere Vorträge über das Erbrecht gibt es ab 7. November, sechs Dienstage, jeweils 18.30 Uhr, im Münsterzen­trum in Villingen.

Erbrechtkanzlei Ruby – Wir machen nur Erbrecht – Wir helfen Ihnen – Überall in Deutschland – Tel. 07721 / 9930505

Wichtig: Auch wenn sich auf unserer Homepage vieles für Sie einfach darstellen mag, fehlt auch dem intelligentesten Laien der Gesamtüberblick im Erbrecht. Oft werden schwierigste Punkte, die scheinbar im Vordergrund stehen, verstanden, grundlegende andere Probleme, die für den konkreten Fall wirklich entscheidend sind, aber gar nicht gesehen. Wir empfehlen Ihnen daher, unsere günstige Erstberatung von bis zu 1,5 Stunden in Anspruch zu nehmen. Die Erstberatung kann persönlich, telefonisch, schriftlich oder per Mail erfolgen. Sie kostet nur 190 Euro plus Mehrwertsteuer (eventuell noch Postgebührenpauschale, also im Ergebnis 226,10 oder 249,90 Euro). Sparen Sie nicht am falschen Ort. Oft müssen die Erben später viele Jahre prozessieren und Zigtausende an Anwalts- und Gerichtskosten zahlen, nur weil der Erblasser die geringen Erstberatungskosten sparen wollte. Übrigens: Bei einer Erstberatung durch uns erhalten Sie Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung kostenlos.

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