Stichtagsprinzip: Es gilt der Wert am Todestag

Gerhard Ruby ist Focus-Topanwalt für Erbrecht 2020

 

Stichtagsprinzip bei der Erbschaftsteuer

Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby

Nach dem Stichtagsprinzip ist für die Ermittlung des Werts des Nachlasses grundsätzlich der Tag des Todes des Erblassers maßgebend.

Wertveränderungen (z.B. Kursverluste oder Kursgewinne bei Aktien), die nach dem Todestag eintreten, spielen für die Bewertung keine Rolle.

Hatte der Erbe z.B. wegen eines langen Erbscheinsverfahrens keine Zugriffsmöglichkeit auf die Aktien, bleibt es dennoch grundsätzlich beim Stichtagsprinzip. Korrekturen sind allenfalls im Wege einer Billigkeitsentscheidung nach § 163 AO möglich.

 

Erbrechtkanzlei Ruby – Wir machen nur Erbrecht – Wir helfen Ihnen – Überall in Deutschland – Tel. 07721 / 9930505

Wichtig: Auch wenn sich auf unserer Homepage vieles für Sie einfach darstellen mag, fehlt auch dem intelligentesten Laien der Gesamtüberblick im Erbrecht. Oft werden schwierigste Punkte, die scheinbar im Vordergrund stehen, verstanden, grundlegende andere Probleme, die für den konkreten Fall wirklich entscheidend sind, aber gar nicht gesehen. Wir empfehlen Ihnen daher, unsere günstige Erstberatung von bis zu 1,5 Stunden in Anspruch zu nehmen. Die Erstberatung kann persönlich, telefonisch, schriftlich oder per Mail erfolgen. Sie kostet nur 190 Euro plus Mehrwertsteuer (eventuell noch Postgebührenpauschale, also im Ergebnis 226,10 oder 249,90 Euro). Sparen Sie nicht am falschen Ort. Oft müssen die Erben später viele Jahre prozessieren und Zigtausende an Anwalts- und Gerichtskosten zahlen, nur weil der Erblasser die geringen Erstberatungskosten sparen wollte. Übrigens: Bei einer Erstberatung durch uns erhalten Sie Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung kostenlos.

Menü