Testament: Wer ist der richtige Erbe?

 

Gerhard Ruby - Portrait

Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby

 

Diese Frage muss jeder für sich selbst beantworten. Aber es gibt Hilfestellungen:

Oft erlebe ich in meiner Beratung, dass die Mandanten meinen, sie müssten unbedingt Verwandten etwas geben, obwohl sie das gar nicht wollen. Das ist nicht der Fall. Es gilt der Grundsatz der Testierfreiheit. Wenn man nicht weiß, wen man als Erbe einsetzen soll, sollte man Menschen bedenken, die es im Leben gut mit einem gemeint haben. Oft sagen die Mandanten, aber der ist ja auch schon so alt wie ich. Aber was sagt das? Kann der gute Freund deswegen nicht den Erblasser noch um Jahre überleben und mit dem Erbe etwas anfangen? Die Menschen legen den eigenen Todesfall verständlicherweise immer in eine nebelferne Zukunft. Ein Testament wird aber für den Ernstfall gemacht und der kann morgen oder heute noch eintreten. Auch sind Zuwendungen an Sparkassenstiftungen oder die Gemeinde möglich, die dann als Zustiftung oder unselbstständige Stiftung für gute Zwecke verwendet werden, die der Erblasser im Testament festlegt.

Es ist oft einfacher als die Erblasser denken. Was hat mich im Leben interessiert? Was ist mir Schlimmes passiert und soll anderen nicht ind er Form widerfahren? Wann und wo hatte ich meine beste Zeit? Was hat mich immer maßlos geärgert? Was hat mich beeindruckt? Was hat mir eine große Freude bereitet? Wem vertraue ich? Wem möchte ich helfen?

Wer sich solche Fragen stellt, wird schnell wissen, wer seine Erben sein sollen. Und das ist ein gutes Gefühl. Denn es gilt immer noch das alte deutsche Sprichwort:

Wer will wohl und selig sterben,
Lass sein Gut den rechten Erben.

 

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Wichtig: Auch wenn sich auf unserer Homepage vieles für Sie einfach darstellen mag, fehlt auch dem intelligentesten Laien der Gesamtüberblick im Erbrecht. Oft werden schwierigste Punkte, die scheinbar im Vordergrund stehen, verstanden, grundlegende andere Probleme, die für den konkreten Fall wirklich entscheidend sind, aber gar nicht gesehen. Wir empfehlen Ihnen daher, unsere günstige Erstberatung von bis zu 1,5 Stunden in Anspruch zu nehmen. Die Erstberatung kann persönlich, telefonisch, schriftlich oder per Mail erfolgen. Sie kostet nur 190 Euro plus Mehrwertsteuer (eventuell noch Postgebührenpauschale, also im Ergebnis 226,10 oder 249,90 Euro). Sparen Sie nicht am falschen Ort. Oft müssen die Erben später viele Jahre prozessieren und Zigtausende an Anwalts- und Gerichtskosten zahlen, nur weil der Erblasser die geringen Erstberatungskosten sparen wollte. Übrigens: Bei einer Erstberatung durch uns erhalten Sie Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung kostenlos.

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