Totenfürsorge: Umfasst die Totenfürsorge auch die Grabpflege?

Gerhard Ruby - Portrait

Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby, Leiter des Deutschen Erbrechtforums in Baden-Württemberg

 

Die Totenfürsorge steht normalerweise den nächsten Angehörigen zu. Der Erblasser kann aber auch bestimmen, wer die Totenfürsorge innehaben soll. Dann geht diese Bestimmung, die auch mündlich erfolgen kann, den gewohnheitsrechtlichen Regelungen, die auf eine bestimmte Rangfolge der Angehörigen verweisen vor.

Die Totenfürsorge umfasst: Wahl von

  • Bestattungsort
  • Bestattungsart
  • Bestattung
  • Grabgestaltung
  • Grabpflege

Soweit ersichtlich sind die beiden letzten Punkte noch nicht von Gerichten entschieden. Meines Erachtens liegt dies aber auf der Hand. Diese Auffassung findet sich auch in der Literatur (Tanck in Praxikommentar Erbrecht, § 1922 BGB Rn. 43)

 

 Ruby – Die Kanzlei für Erbrecht – Wir helfen Ihnen – Überall in Deutschland – Tel. 07721 / 9930505

Wichtig: Auch wenn sich auf unserer Homepage vieles für Sie einfach darstellen mag, fehlt auch dem intelligentesten Laien der Gesamtüberblick im Erbrecht. Oft werden schwierigste Punkte, die scheinbar im Vordergrund stehen, verstanden, grundlegende andere Probleme, die für den konkreten Fall wirklich entscheidend sind, aber gar nicht gesehen. Wir empfehlen Ihnen daher, unsere günstige Erstberatung von bis zu 1,5 Stunden in Anspruch zu nehmen. Die Erstberatung kann persönlich, telefonisch, schriftlich oder per Mail erfolgen. Sie kostet nur 190 Euro plus Mehrwertsteuer (eventuell noch Postgebührenpauschale, also im Ergebnis 226,10 oder 249,90 Euro). Sparen Sie nicht am falschen Ort. Oft müssen die Erben später viele Jahre prozessieren und Zigtausende an Anwalts- und Gerichtskosten zahlen, nur weil der Erblasser die geringen Erstberatungskosten sparen wollte. Übrigens: Bei einer Erstberatung durch uns erhalten Sie Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung kostenlos.

Menü