Warum heißt das Vormundschaftsgericht jetzt Familiengericht?

Gerhard Ruby - Portrait

Vormundschaftsgericht. Erklärt von Rechtsanwalt Gerhard Ruby

Vormundschaftsgericht

Das Vormundschaftsgericht existiert seit dem 1.9.2009 nicht mehr. Es gehörte bis zum Inkrafttreten des FamFG am 1.9. 2009 zum Amtsgericht und entschied u. a. über

  • Vormundschaften für Minderjährige,
  • Adoptionsverfahren,
  • Pflegschaften und die
  • rechtliche Betreuung von Menschen, die ihre Angelegenheiten aufgrund von Krankheit oder Behinderung nicht mehr allein regeln können.

Mit dem Inkrafttreten des FamFG wurde das Vormundschaftsgericht abgeschafft, die Aufgaben werden jetzt durch das sog.

  • „Große Familiengericht“ und ansonsten durch das
  • Betreuungsgericht, das für Betreuungssachen neu geschaffen wurde, übernommen. Das Betreuungsgericht trifft die Entscheidung über die Bestellung eines Betreuers für eine volljährige Person und berät und unterstützt den Betreuer. Außerdem überwacht und kontrolliert es die Arbeit der Betreuer.
  • Für die Bestellung und Unterstützung der Vormünder ist mit Abschaffung des Vormundschaftsgerichts das Familiengericht zuständig.

Erbrechtkanzlei Ruby – Wir machen nur Erbrecht – Wir helfen Ihnen – Überall in Deutschland – Tel. 07721 / 9930505

Wichtig: Auch wenn sich auf unserer Homepage vieles für Sie einfach darstellen mag, fehlt auch dem intelligentesten Laien der Gesamtüberblick im Erbrecht. Oft werden schwierigste Punkte, die scheinbar im Vordergrund stehen, verstanden, grundlegende andere Probleme, die für den konkreten Fall wirklich entscheidend sind, aber gar nicht gesehen. Wir empfehlen Ihnen daher, unsere günstige Erstberatung von bis zu 1,5 Stunden in Anspruch zu nehmen. Die Erstberatung kann persönlich, telefonisch, schriftlich oder per Mail erfolgen. Sie kostet nur 190 Euro plus Mehrwertsteuer (eventuell noch Postgebührenpauschale, also im Ergebnis 226,10 oder 249,90 Euro). Sparen Sie nicht am falschen Ort. Oft müssen die Erben später viele Jahre prozessieren und Zigtausende an Anwalts- und Gerichtskosten zahlen, nur weil der Erblasser die geringen Erstberatungskosten sparen wollte. Übrigens: Bei einer Erstberatung durch uns erhalten Sie Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung kostenlos.

Menü